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WG gründen: 5 Schritte zu einer coolen Wohngemeinschaft

In einer Wohngemeinschaft zu wohnen bringt viele Vorteile für dich. Zum einen hast du immer Gesellschaft und bist somit jederzeit unter Menschen, zum anderen ist es auf Dauer deutlich günstiger, in einer WG zu wohnen, als alleine. Gerade als Student bietet es sich an, eine WG mit Leuten, die dasselbe wie du studieren, zu gründen. So könnt ihr gemeinsam lernen und euch zusammen auf Prüfungen vorbereiten.
Damit die Stimmung zwischen dir und deinen Wohnkameraden auch stets gelassen bleibt, haben wir dir 5 Schritte zu einer coolen WG herausgesucht. Diese werden euer Verhältnis zueinander garantiert stärken.


Das Wichtigste in Kürze

  • Setze deine Wohnkriterien fest noch bevor du dich auf die WG-Suche begibst. Möchtest du nur mit dem gleichen Geschlecht zusammenwohnen oder käme eine gemischte WG ebenfalls für dich in Frage? Sollten die Mitglieder dasselbe wie du studieren? All das sind Fragen, über die du dir bereits im Voraus Gedanken machen musst, um eine passende WG für dich zu finden. 
  • Regelt die Arbeitsaufteilung und die Kosten mithilfe eines regelmäßigen Putz- und Finanzplans. So kommt jedes Mitglied von Zeit zur Zeit an die Reihe und keiner wird sich benachteiligt fühlen. 
  • Kommuniziert gemeinsam über eure Bedenken. Hört euch gegenseitig aufmerksam zu, wenn jemand einen Verbesserungsvorschlag an die Gemeinschaft hat. So könnt ihr zusammen bestimmen, welche Veränderungen ihr vorkehren möchtet und euch auf Kompromisse einigen.

 

5 Schritte zu einer coolen WG

1. Schritt: Überlege dir im Voraus deine Kriterien für die WG

Bevor du auf WG-Zimmer-Suche gehst, frage dich erstmal, wie deine Traum WG überhaupt aussehen sollte. Welche Wohnkonstellation käme für dich am ehesten in Frage? Möchtest du beispielsweise nur mit dem gleichen Geschlecht wohnen oder sollten die Mitglieder lieber durchgemischt sein? Möchtest du auch gleichzeitig Lernbuddies in der WG haben, die dasselbe wie du studieren? Sobald du deine Vorstellungen von der perfekten WG im Kopf hast, kann die Suche starten. 

Bedenke, dass Menschen verschiedene Interessen haben. Das ist grundsätzlich kein Hindernis für eine gute Gemeinschaft. Du solltest aber darauf achten, dass du dich in der Gegenwart deiner WG-Buddies wohl fühlst. Nur so kann eure WG auch wirklich funktionieren und harmonieren. 

 


2. Schritt: Unternimmt regelmäßig etwas gemeinsam

Damit sich eure Bindung in der WG stärkt, solltet ihr gerade am Anfang eures Zusammenlebens möglichst oft etwas außerhalb der gemeinsamen 4 Wände unternehmen. So lernt ihr euch besser kennen und schafft eine familiäre Atmosphäre. Gemeinsame Kino- und Restaurantbesuche, zusammen Sport machen oder lange Stadtspaziergänge sind alles Aktivitäten, die nicht nur Spaß machen, sondern auch zu einem freundschaftlichen Verhältnis innerhalb der WG beitragen. Es tut außerdem gut, gemeinsam als Wohngruppe auch mal unter andere Menschen zu kommen. Ihr könnt aber auch beispielsweise in der WG Spieleabende oder gemeinsame Kocheinheiten organisieren.

 

3. Schritt: Erstellt einen wöchentlichen Putzplan

Eine saubere Umgebung trägt sehr viel zu einem angenehmen Klima in der WG bei. Damit die Arbeitseinteilung immer fair abläuft, teilt euch bestenfalls die Putzeinheiten wöchentlich auf. So kommt jeder von euch regelmäßig dran und niemand kann sich vor den Aufgaben drücken. Die Kostenverteilung sollte ebenfalls stets fair ablaufen: Nicht nur die Mietkosten, sondern auch die Kosten für die Putzmittel solltet ihr euch gerecht aufteilen. 

4. Schritt: Kommuniziert viel miteinander

Man sagt nicht umsonst “communication is the key”. Es lässt sich für jedes Problem eine Lösung finden. Sprich daher immer sofort an, wenn dir etwas auf der Seele brennt. Nur so könnt ihr euch alle gemeinsam auf einen Kompromiss einigen. Eine nette Gewohnheit, die ihr euch außerdem angewöhnen könnt ist, jeden Abend zusammen am Esstisch darüber zu berichten, wie euer Tag so gelaufen ist.


5. Schritt: Besorgt euch ein WG-Haustier

Ein kleines, nicht allzu pflegeintensives, gemeinsames Haustier wird eure Wohngemeinschaft noch mehr zusammenschweißen. In Frage kämen zum Beispiel ein Hamster, Fische oder ein Meerschweinchen. Das Saubermachen und die Futterkosten könnt ihr ebenfalls mit in den Putzplan und in die geteilten Kosten einbeziehen. Wichtig: macht euch noch bevor ihr euch überhaupt ein WG-Haustier anschafft aus, wer das Tier behält, wenn sich die WG eines Tages auflöst. So vermeidet ihr spätere Auseinandersetzungen.


Fazit

In einer WG zu wohnen ist eine Sache, doch ein gutes Verhältnis zu ihren Mitgliedern zu pflegen ist eine andere. Es ist unglaublich wichtig, dass sich alle Bewohner wohl und nicht ausgeschlossen fühlen. Deshalb eignen sich gemeinsame Aktivitäten gut, um eure Bindung zueinander zu stärken. Wir empfehlen außerdem, bei auftretenden Unklarheiten dies immer an alle Mitglieder zu kommunizieren. Gemeinsam könnt ihr an Lösungsansätzen arbeiten oder Kompromisse finden. Eine geregelte und faire Aufgabenverteilung wird euch außerdem ebenfalls viele Auseinandersetzungen ersparen. 


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