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Die 5 besten Tipps für schöne Wohnungsfotos

Grundsätzlich kannst du mit schönen Fotos von deiner Wohnung schneller Interesse bei potenziellen Mietern wecken. Nimm dir also genug Zeit und halte dich an den ein oder anderen Tipp von uns, wie du am besten ansprechende Wohnungsfotos schießt, dann werden im Handumdrehen die Anfragen bei dir eintrudeln!

Das Wichtigste in Kürze

  • Denke beim Fotos machen deiner Immobilie stets daran: Der erste Eindruck zählt!
  • Auch ohne Spiegelreflexkamera und nur mit deinem Smartphone kannst du gute Fotos schießen.
  • Achte bei den Fotos darauf, persönliche Gegenstände oder Hinweise unkenntlich zu machen.

Das solltest du beachten, wenn du Wohnungsfotos für dein Inserat machst:

Wir alle wissen: Der erste Eindruck zählt! Deshalb sollte man vor allem das Inserat seiner Wohnung mit einladenden und guten Fotos bestücken. Wer seine Immobilie zur Vermietung stellen möchte, kann auch selbstgemachte Fotos verwenden. Wir zeigen dir, wie:

1. Tipp: Nutze alle Funktionen deines Smartphones

Je nachdem, welches Handy man verwendet, finden sich unterschiedliche Funktionen bei der Kamera, die du für das Fotoshooting von deiner Wohnung zum Einsatz bringen kannst.

Zum einen bietet sich die Selbstauslöser-Funktion an, die meistens unter dem Begriff “Timer” zu finden ist. Wenn du diese Funktion auswählst und auf den Bildauslöse-Knopf drückst, vergehen je nach Einstellung drei, fünf oder zehn Sekunden, bis ein Bild entsteht. Mithilfe des Selbstauslösers kannst du das Handy bequem irgendwo platzieren und verhinderst so verwackelte oder unscharfe Aufnahmen.

Zum anderen kannst du mal nachsehen, ob dein Smartphone eine HDR-Funktion besitzt, und falls ja, aktiviere diese. HDR bedeutet “High Dynamic Range” und bedeutet, dass die Kamera verschiedene Belichtungszeiten für helle und dunkle Bildbereiche nutzt und diese miteinander verschmelzen lässt. Vor allem, wenn man mit Fotografie nicht so viel am Hut hat, gelingen einem so gute Bilder in anspruchsvollen Situationen. Zum Beispiel, wenn ein sonst relativ dunkler Raum nur durch ein Fenster helles Licht bekommt und so unterschiedliche Lichtverhältnisse beachtet werden müssen.

2. Tipp: Alle Perspektiven nutzen

Achte beim Aufnehmen der Bilder darauf, die Kamera bzw. das Smartphone zirka auf Brusthöhe zu platzieren, da dies die natürlichste Perspektive ist. Gerade bei engen Räumen wie WC oder Abstellraum solltest du auf die Froschperspektive, also auf das Fotografieren von unten, verzichten, da sich dadurch die tatsächliche Größe des Raumes verzerrt. In einer höheren Position bekommst du eher alles Nötige auf das Bild.

Stell dich am besten in die Raumecken, um von dort aus zu fotografieren, da du von hier die meisten Details aufs Bild bekommst. Achte auf eine gerade Ausrichtung deiner Kamera und stell dich in verschiedene Ecken, um die beste Perspektive für den Raum zu finden.

3. Tipp: Vermeide Anfängerfehler

Da immer wieder Wohnungsinserate zu sehen sind, die mit schlecht fotografierten Bildern ausgestattet sind und so potenzielle Mieter gar nicht erst angesprochen werden, haben wir die gängigsten Fehler aufgelistet:

  • Stelle beim Fotografieren sicher, dass keine Spiegelungen in Glasflächen oder Monitoren auf dem Bild erkennbar sind, da du sonst selbst Teil des Immobilieninserates wirst.
  • Achte darauf, dass keine Gegenstände im Bild sind, die beispielsweise auf die Identität vom Vormieter hinweisen könnten. Wenn du das Gebäude von außen fotografierst, versuche, Autokennzeichen auszuschneiden oder unkenntlich zu machen.

Am besten eignet sich für Fotos von deiner Immobilie das Querformat, da sich der Raum dadurch besser einfangen lässt.

4. Tipp: Beleuchtung richtig nutzen

Licht und Fotografie gehen stets Hand in Hand, weswegen du vom natürlichen Licht so gut es geht Nutzen ziehen solltest. Öffne alle Jalousien und Türen, um die Wohnung so hell wie möglich wirken zu lassen. Den Blitz am Handy solltest du wenn möglich vermeiden beim Fotografieren, da er für einen ganzen Raum zu schwach ist und lediglich Gegenstände im Vordergrund überbelichtet bzw. Farben dadurch anders wirken.

Mit einem Stativ und dem bereits erwähnten Selbstauslöser kann sich die Kamera besser und länger auf die Belichtungsverhältnisse einstellen. Dadurch kannst du auch verschiedene Perspektiven einfangen und verwackelte Bilder vermeiden.

5. Tipp: Immobilie vorbereiten

Bei unmöblierten Wohnungen solltest du nur auf Sauberkeit achten. Möchtest du jedoch Fotos von einer möblierten Wohnung machen, solltest du zumindest auf einen aufgeräumten Eindruck achten. Ein großartiges Umbauen oder Umdekorieren ist nicht nötig, denk nur daran: je neutraler es aussieht, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Räume für unterschiedliche Personen und verschiedene Geschmäcker ansprechend sind.

So kannst du deine Wohnung definitiv nicht für ein Inserat fotografieren:

Nachdem sich die Interessenten die Wohnung höchstwahrscheinlich anders einrichten und dekorieren möchten, ist es hilfreich, die Einrichtung so neutral wie möglich wirken zu lassen. Bestimmte besondere Einrichtungsstücke wie verschnörkelte Türen oder architektonische Dekoelemente können gerne als Detail fotografiert und so auch dargestellt werden.

Sollte deine Wohnung einen Garten oder Balkon haben, gelten hier die gleichen Regeln wie bei den Räumen. Es sollte immer bei Tageslicht und am besten bei Sonnenschein fotografiert werden, da dadurch die schönsten und natürlichsten Lichteffekte zum Vorschein kommen. Auch Garten und Balkon sollten aufgeräumt sein und natürlich wirken.

Fazit

Denke auch daran: Je mehr Bilder du in deinem Inserat hast, desto besser. Potenzielle Interessenten verweilen so länger auf deiner Anzeige und erhalten auch eine realistische Vorstellung davon, wie die Wohnung aussieht. Wenn du dann auch noch ein paar unserer Tipps umsetzt, kannst du schon bald mit einer Vielzahl an Anfragen rechnen.

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