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Erste eigene Wohnung: Die ultimative Checkliste für dich

Das Wichtigste in Kürze

  • Vergiss nicht, die ein oder andere Versicherung abzuschließen, wenn du deine erste eigene Wohnung beziehst.
  • Lass dich bei deiner Wohnungsbesichtigung nicht mit einem Mietanbot überrumpeln und nimm dir dafür ausreichend Zeit.
  • Besorg dir eine Grundausstattung an Werkzeug und Co, um für jegliche Arbeiten in deiner neuen Wohnung gerüstet zu sein.

Deine erste eigene Wohnung: Die wichtigsten Tipps im Überblick!

Die erste eigene Wohnung bedeutet immer einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Klingt gut, ist aber mit vielen organisatorischen Überlegungen verbunden. Wir geben dir einen kurzen Überblick, um gut in den neuen Lebensabschnitt zu starten!

1. Erste eigene Wohnung gesucht und gefunden!

Zunächst einmal sollte die Finanzierung deiner Wohnung geklärt sein, um zu wissen, in welcher Budgetspanne du dich befindest und wie viel dementsprechend deine Wohnung inklusive Nebenkosten ausmachen darf. Auch die Lebenshaltungskosten solltest du nicht außer Acht lassen, du willst ja schließlich auch genug Essen und Spaß neben deinem Studium oder deiner Ausbildung haben ;-).

Gut zu wissen: Studierende haben die Möglichkeit, eine Aufbesserung ihrer finanziellen Mittel vom Staat mithilfe der Schul- und Heimbeihilfe oder Studienbeihilfe zu beantragen. 

Egal, ob du darüber nachdenkst, ein WG-Zimmer zu mieten oder eine Wohnung für dich alleine suchst, du kannst deine Suche gleich einmal bei Immomatch starten und dich zu deiner ersten eigenen Wohnung oder einem passenden WG-Zimmer swipen!

2. Vom Interesse bis hin zum eigenen Wohnungsschlüssel

Solltest du tatsächlich Interesse an einer Wohnung haben, nimmst du am besten Kontakt mit dem zuständigen Vermieter oder Makler auf und vereinbarst einen zeitnahen Besichtigungstermin. Bei der Besichtigung solltest du dir die Wohnung genau ansehen - vom Boden, den Türgriffen bis hin zu den Fenstern - um bestehende Mängel abzuchecken und diese später im Wohnungsübergabeprotokoll schriftlich festzuhalten. Dieses wird in Anwesenheit von Mieter und Vermieter erstellt und protokolliert die Lage der Wohnung zum Zeitpunkt der Übergabe. Für mehr Tipps zur Wohnungsbesichtigung kannst du auch bei unserem Blogbeitrag dazu vorbeischauen!

Solltest du direkt bei der Wohnungsübergabe ein Mietanbot vom Vermieter erhalten, lass dich davon nicht überrumpeln. Unterschreibst du dieses Mietanbot nämlich, verpflichtest du dich, die Wohnung zu dem Mietzins zu mieten, der darin aufscheint. Grundsätzlich kann davon nur noch der Vermieter zurücktreten, der das Mietanbot nicht annehmen muss. Erst wenn der Vermieter dem Mietvertrag zustimmt, gilt dieser als abgeschlossen.

Bei der Wohnungsübergabe bekommst du dann als Mieter den Schlüssel für die Wohnung überreicht, wo meistens auch Schlüssel für die Haustüre sowie den Postkasten und eventuell ein Kellerabteil dabei sind. Geh am besten nochmal jeden Raum gemeinsam mit dem Vermieter durch und halte auch die aktuellen Zählerstände bei Gas, Wasser und Strom schriftlich fest.

Der nächste logische Schritt ist jetzt der Umzug in deine neue Wohnung. Lies dir dafür gerne unseren eigenen Blogbeitrag dazu durch, wo wir dir die Vor- und Nachteile zwischen einem selbst organisierten Umzug und einem Umzugsunternehmen vorstellen.

3. Die ersten Einrichtungsgegenstände

Ziehst du mit jemandem zusammen, wie beispielsweise mit dem Partner oder der Partnerin bzw. in eine WG, solltet ihr gleich vorweg abklären, wer was in die Wohnung mitbringt bzw. welche Gegenstände schon vorhanden sind. Die volle Ausstattung ergibt sich meist sowieso erst im Laufe der Zeit, wenn immer wieder mal Situationen eintreten, in denen man merkt, dass etwas fehlt. 

Was du auf jeden Fall besitzen solltest, sind die Basics an Werkzeug, die immer gebraucht werden. Hier raten wir dir zu fertig gepackten Sets bzw. Koffern, die mit den nötigsten Dingen wie Hammer, Säge, Maßband, Spitzzange usw. ausgestattet sind.

4. Organisatorisches und Behördengänge

Wenn alles dort ist, wo es hin soll, und du deine eigene Wohnung endlich bezogen hast, geht es nun ans Organisatorische. Solltest du deinen Hauptwohnsitz an der neuen Adresse anmelden wollen, musst du dies innerhalb von drei Tagen bei der zuständigen Meldebehörde bekannt geben. Genaueres dazu findest du hier.

Beim Einzug in eine neue Wohnung müssen auch diverse Versicherungen bedacht werden, die abgeschlossen werden müssen. Unter anderem solltest du dir über eine private Haftpflichtversicherung Gedanken machen, wo beispielsweise auch Schäden abgedeckt sind, die beim Umzug passieren können. Auch eine Haushaltsversicherung solltest du dir zulegen, um deine Wohnung angemessen zu versichern.

Unser Tipp: Sollte dein Umzug aus beruflichen Gründen notwendig sein, kannst du diesen bis zu einem gewissen Grad von der Steuer absetzen lassen.

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